Staffing-CRM / ATS für Personaldienstleister

Purrcruit vs. Bullhorn: Enterprise-Plattform gegen schlanken Einstieg

Zuletzt geprüft am · Alle Angaben zu Bullhorn stammen aus den unten verlinkten öffentlichen Quellen.

Kurzfazit

Für Solo-Recruiter:innen und kleine deutschsprachige Teams ist Purrcruit die passendere Größenordnung: Bei Bullhorn zahlst du für Tiefe, die du nicht abrufst, arbeitest in einer Fremdsprache und bindest dich für ein Jahr – Purrcruit startet bei 59,99 € netto, arbeitet auf Deutsch und ist monatlich kündbar.

Ab einer gewissen Größe dagegen ist Bullhorn die richtige Entscheidung: mehrere Dutzend Nutzer:innen, Zeitarbeit im Portfolio, mehrere Standorte. Dann rechnet sich auch der Aufwand für Einführung und Lizenz.

Purrcruit ab

59,99 €

netto / Nutzer:in / Monat

Bullhorn: Ab 99 $ / Nutzer:in / Monat (Starter)

Purrcruit-Preise ansehen

Bullhorn ist der Maßstab, an dem sich Personaldienstleister-Software international messen lässt. Das System deckt den kompletten Lebenszyklus einer Personaldienstleistung ab: Kunden-CRM, Bewerbermanagement, Zeiterfassung, Abrechnung, Lohn, Analytics, dazu ein Marktplatz mit Hunderten Integrationen. Wer eine Zeitarbeitsfirma mit dreistelliger Zahl externer Mitarbeitender steuert, kommt an Bullhorn schwer vorbei.

Der Preis dafür ist nicht nur die Lizenz. Bullhorn nennt für kleine Agenturen 99 $ pro Nutzer:in und Monat im Starter- und 165 $ im Core-Paket; alle größeren Editionen laufen über Angebot. Dazu kommen bei Bullhorn typischerweise Jahresverträge und ein Implementierungsprojekt, das je nach Umfang Wochen bis Monate bindet – bei einem System dieser Tiefe ist das keine Schwäche, sondern die Konsequenz.

Für eine selbstständige Recruiterin, ein Zwei-Personen-Team oder eine Personalberatung mit fünf Leuten im DACH-Raum dreht sich diese Rechnung um. Da wird die Tiefe zum Ballast, das englischsprachige Interface zur Reibung und der Jahresvertrag zum Risiko. Genau in diese Lücke zielt Purrcruit.

Das macht Purrcruit aus

Vier Dinge, die eine Häkchen-Tabelle nicht abbildet und die den Unterschied im Alltag ausmachen.

Jobportal mit Knockout-Fragebögen

Zu jeder Stelle gehört ein eigener Fragebogen – Ja/Nein, Einfach- und Mehrfachauswahl, Freitext, Zahlen, Ort, und jede Frage kann als Knockout-Kriterium gesetzt werden. Bewerbungen, die ein Ausschlusskriterium reißen, werden automatisch markiert, statt deine Pipeline zu füllen. Welche Antworten disqualifizieren, verlässt dabei nie den Server: Das Portal kennt die Knockout-Logik nicht und kann sie deshalb auch niemand austricksen.

Stellen laufen über das eigene Jobportal sowie Integrationen für LinkedIn und die Bundesagentur für Arbeit. Fragen und Antwortoptionen sind je Sprache übersetzbar. Antworten auf Standardfragen wie Sprachkenntnisse, Kündigungsfrist, Gehaltsvorstellung und Wunschort landen als strukturierte Felder im Kandidatenprofil und haben Vorrang vor dem, was die KI aus dem Lebenslauf gelesen hat.

Bewerbungen im Quarantäne-Posteingang statt in der Pipeline

Eine eingehende Bewerbung wird bei Purrcruit bewusst noch kein Kandidat. Sie liegt in einem separaten Posteingang, bis eine Person sie übernimmt – erst dann entstehen Kandidatenprofil, Einwilligungen und Pipeline-Eintrag. Markierte Bewerbungen werden nach 14 Tagen automatisch und endgültig gelöscht, inklusive Absage-Mail, sofern sie niemand zurückholt.

Praktisch heißt das: Bewerberdaten, die du nie wolltest, sammeln sich nicht in deinem System an. Die Einwilligung ist dabei nicht gebündelt – das Formular akzeptiert nur die notwendige Speicher-Einwilligung plus optional die zur Kontaktaufnahme; Newsletter-Einwilligungen weist die Schnittstelle ab.

Matching, das erklärt, wie es zu seinem Ergebnis kommt

Der Score entsteht regelbasiert und nachvollziehbar, nicht in einer Blackbox: sieben gewichtete Kriterien (Skills 35, Erfahrung 15, Ausbildung 10, Arbeitsmodell 10, Ort 10, Sprache 10, Gehalt 10), dazu harte Ausschlusskriterien. Zu jedem Treffer siehst du die Aufschlüsselung: welches Kriterium wie bewertet wurde, mit welchem Gewicht es eingeht und warum. Skills werden über die ESCO-Klassifikation der EU aufgelöst, nicht über Stichwortsuche.

KI kommt nur dort ins Spiel, wo die Regeln eine Anforderung nicht abschließend klären konnten, und liefert dann eine Einschätzung mit Begründung, nie die Zahl: Der Score wird immer im Code berechnet. Fehlende Daten senken die Bewertung nicht, Überqualifikation wird erkannt, aber nicht bestraft, und Name, Telefonnummer und E-Mail sind aus dem Matching-Signal ausgeschlossen.

Deutsche Server, KI-Verarbeitung in der EU

Purrcruit betreibt seine Server bei deutschen Anbietern – IONOS und Hetzner. Alle KI-Funktionen laufen über den IONOS AI Model Hub, also auf Modellen, die ein deutscher Anbieter in der EU hostet. Das gilt für alle vier KI-Funktionen: Lebenslauf-Auslesen, Daten-Extraktion, Textüberarbeitung und die Matching-Einschätzungen.

Der Prompt an die KI ist konstruktionsbedingt frei von direkten Personendaten: Name, Telefonnummer, E-Mail und Freitext der Recruiter:innen werden vor dem Aufruf entfernt. Kandidat:innen, deren Speicher-Einwilligung fehlt oder widerrufen ist, werden vom Matching vollständig ausgenommen; ein Widerruf archiviert zusätzlich bestehende Treffer.

Purrcruit und Bullhorn im direkten Vergleich

Vergleich von Purrcruit und Bullhorn nach Preis, Funktionsumfang und Datenschutz
KriteriumPurrcruitBullhorn
Preis & Vertrag
Einstiegspreis59,99 € netto / Nutzer:in / Monat99 $ (Starter) bzw. 165 $ (Core) / Nutzer:in / Monat
Abrechnung nachAktive Nutzer:innenNutzer:innen
Vollständiger Preis öffentlich einsehbarJaTeilweise
MindestlaufzeitKeine – monatlich kündbarIn der Regel Jahresvertrag
Sinnvoll ab einer PersonJaTeilweise
Funktionsumfang
Kandidaten- und StellenverwaltungJaJa
Unternehmens- und Kontaktverwaltung (Kunden-CRM)JaJa
Eigenes Jobportal / KarriereseiteJaJa
Multiposting auf JobbörsenNeinJa
Integrationen LinkedIn & Bundesagentur für ArbeitJak. A.
Lebensläufe mit KI einlesenJaJa
KI-Matching von Kandidat:innenJaJa
Rechnungswesen für KundenrechnungenJaJa
Mailshots und NewsletterJaJa
Datenschutz & Sprache
ServerstandortDeutschland (IONOS & Hetzner)USA / global (EU-Regionen verfügbar)
KI-AnbieterIONOS AI Model Hub (EU), u. a. Mistralk. A.
Deutschsprachige Oberfläche und SupportJaTeilweise
AVV nach Art. 28 DSGVOJaJa

Alle Angaben zuletzt geprüft am 25. August 2026. Preise und Funktionen der Wettbewerber können sich jederzeit ändern – die verlinkten Quellen sind maßgeblich.

Purrcruit: Unternehmens- und Kontaktverwaltung, Jobportal und KI-Lebenslauf-Parsing sind ab dem Plus-Paket enthalten, Rechnungswesen, Mailshots und KI-Matching ab Premium. Der Einstiegspreis bezieht sich auf Basic. Alle Purrcruit-Preise sind Nettopreise zzgl. MwSt.

Purrcruit ist noch nicht öffentlich verfügbar: Alle Angaben zu Purrcruit beschreiben den Funktionsumfang zum Public Launch am 1. September 2026. Die Angaben zu den Wettbewerbern beschreiben deren heute verfügbare Produkte.

Purrcruit bietet kein Multiposting auf externe Jobbörsen. Stellen werden über das eigene Jobportal sowie die Integrationen für LinkedIn und die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht, nicht über die Hunderten von Jobbörsen, die spezialisierte Multiposting-Anbieter abdecken.

KI-Anbieter: Purrcruit führt alle KI-Funktionen über den IONOS AI Model Hub aus – Modelle, die ein deutscher Anbieter in der EU hostet, und betreibt seine Server bei IONOS und Hetzner in Deutschland. Starhunter und Recruit CRM nennen OpenAI als Grundlage ihrer KI-Funktionen; die übrigen Anbieter machen dazu keine öffentliche Angabe.

„k. A.“ heißt: Der Anbieter veröffentlicht dazu keine belastbare Angabe. Das ist keine Aussage darüber, dass die Funktion fehlt.

Wo Purrcruit die bessere Wahl ist

Deutlich niedrigerer Einstieg, in Euro und netto

Bullhorn Starter liegt bei 99 $ pro Nutzer:in und Monat, Core bei 165 $. Purrcruit startet bei 59,99 € netto pro Nutzer:in und Monat und deckt im Premium-Paket für 149,99 € auch Rechnungswesen, Mailshots und KI-Matching ab. Abgerechnet wird in Euro, ohne Wechselkursrisiko.

Deutsch als Produktsprache, nicht als Übersetzung

Bullhorn ist ein englischsprachiges Produkt mit internationalem Support. Purrcruit ist von Grund auf deutschsprachig gebaut – Oberfläche, Support und die KI-Funktionen zum Korrekturlesen und Umformulieren arbeiten auf Deutsch. Für Teams, die den ganzen Tag deutsche Anschreiben und Stellenprofile bearbeiten, ist das kein Detail.

Loslegen statt implementieren

Bullhorn-Einführungen sind Projekte mit Konfiguration, Datenmigration und Schulung. Purrcruit ist auf Selbstbedienung ausgelegt: buchen, anmelden, arbeiten. Für kleine Teams ohne IT-Ressourcen ist das oft der entscheidende Unterschied zwischen einem eingeführten und einem nie fertig eingeführten System.

Keine Jahresbindung über die Website

Bullhorn arbeitet üblicherweise mit Jahresverträgen. Bei Purrcruit wählst du zwischen Monats- und Jahresabo und kündigst jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode; zwölfmonatige Mindestlaufzeiten gelten ausschließlich für Enterprise-Verträge (Nutzungsbedingungen § 12).

Datensicherheit: Serverstandort, KI und der US CLOUD Act

Beim Recruiting geht es um Bewerbungsunterlagen, also besonders schutzwürdige personenbezogene Daten, für die du als Verantwortlicher haftest. Die Frage „Wo stehen die Server?“ greift dabei zu kurz. Es kommt auf drei Dinge an: den Standort der Rechenzentren, den Ort, an dem die KI-Funktionen laufen, und die Rechtsordnung, der der Anbieter unterliegt.

Der US CLOUD Act von 2018 verpflichtet US-Unternehmen, Daten auf Anordnung an US-Behörden herauszugeben, unabhängig davon, wo diese Daten gespeichert sind. Ein Rechenzentrum in Frankfurt schützt also nicht, wenn der Betreiber ein US-Unternehmen ist. Nach überwiegender Auffassung erstreckt sich die Pflicht auch auf europäische Tochtergesellschaften, sofern der US-Mutterkonzern die Kontrolle über die Daten hat. Der Europäische Datenschutzausschuss stellt umgekehrt klar, dass eine Herausgabe allein auf Grundlage einer CLOUD-Act-Anordnung in der Regel unzulässig ist. Betroffene Anbieter stehen damit in einem Konflikt, der sich nicht auflösen lässt. Das Risiko trägt am Ende der Verantwortliche, also du.

Praktisch heißt das: Ein deutscher Serverstandort ist notwendig, aber nicht hinreichend. Wer auf AWS betreibt oder seine KI-Funktionen über OpenAI ausführt, holt sich einen US-Dienstleister in die Verarbeitung zurück, auch bei einem EU-Rechenzentrum. Purrcruit betreibt seine Server bei IONOS und Hetzner, beides deutsche Unternehmen, und führt alle KI-Funktionen über den IONOS AI Model Hub aus. Bewerbungsunterlagen, Lebensläufe und die daraus abgeleiteten Daten werden damit ausschließlich in Deutschland und der EU verarbeitet. Sie verlassen den EU-Rechtsraum nicht.

Der Vollständigkeit halber: Der Spam-Schutz unseres öffentlichen Bewerbungsformulars nutzt Cloudflare Turnstile, einen US-Dienst, der dabei IP-Adresse und Prüf-Token sieht, aber keine Bewerbungsinhalte und nichts aus der Anwendung selbst. Wir nennen das, statt „kein US-Unternehmen irgendwo“ zu behaupten. Aus demselben Grund bewertet der Score unten die Verarbeitung der Bewerberdaten und nicht Randdienste wie CDN oder Bot-Schutz: Die haben wir nicht bei allen acht Anbietern geprüft, und ein Kriterium, das nur für uns günstig ausgelegt wird, wäre keins.

Fairerweise gehört dazu: Seit 2023 gibt es mit dem EU-US Data Privacy Framework einen Angemessenheitsbeschluss, auf den sich Übermittlungen an zertifizierte US-Unternehmen stützen lassen. Der CLOUD-Act-Konflikt ist damit aber nicht beseitigt, sondern nur anders gerahmt, und der Beschluss ist Gegenstand laufender rechtlicher Auseinandersetzungen. Wer diese Diskussion gar nicht erst führen will, wählt eine Kette ohne US-Beteiligung.

Datensicherheits-Score: Purrcruit und Bullhorn

  • Purrcruit

    6 von 8 Punkten

    2/2
    Serverstandort:
    IONOS VPS und IONOS S3 Object Storage, Rechenzentren in Deutschland (ISO 27001 nach BSI IT-Grundschutz, BSI C5); tägliche Backups über IONOS/Acronis
    2/2
    KI-Verarbeitung:
    Alle vier KI-Funktionen über den IONOS AI Model Hub, in der EU gehostet; Personendaten werden vor dem Aufruf aus dem Prompt entfernt
    2/2
    Verarbeitung der Bewerberdaten:
    Bewerbungsinhalte, Lebensläufe und KI-Verarbeitung ausschließlich bei deutschen Anbietern. Offengelegt: Der Spam-Schutz des öffentlichen Bewerbungsformulars nutzt Cloudflare Turnstile (USA), das dabei nur IP-Adresse und Prüf-Token sieht – keine Bewerbungsinhalte und keine Daten aus der Anwendung selbst.
    0/2
    Belegte Zertifizierung:
    Keine eigene ISO-27001-Zertifizierung. Die genutzte Infrastruktur (IONOS) ist zertifiziert – das ersetzt aber kein Zertifikat des Anbieters und zählt hier nicht.
  • Bullhorn

    2 von 8 Punkten

    0/2
    Serverstandort:
    Global verteilt, Hauptbetrieb in den USA
    1/2
    KI-Verarbeitung:
    Keine öffentliche Angabe zu den eingesetzten Modellen
    0/2
    Verarbeitung der Bewerberdaten:
    US-Unternehmen, das die Daten selbst verarbeitet
    1/2
    Belegte Zertifizierung:
    SOC 2 Type 2 und ISO 27001, aber nur für einen Teil der Produkte
Wie dieser Score berechnet wird

Serverstandort (max. 2 Punkte)

2 Punkte für Rechenzentren in Deutschland, 1 Punkt für die EU, 0 Punkte für Drittländer oder unklare globale Verteilung.

KI-Verarbeitung (max. 2 Punkte)

2 Punkte, wenn ausschließlich europäische KI-Modelle zum Einsatz kommen; 1 Punkt, wenn der Anbieter dazu keine Angabe macht; 0 Punkte bei belegtem Einsatz US-amerikanischer Modelle.

Verarbeitung der Bewerberdaten (max. 2 Punkte)

Bewertet, wer die Bewerbungs- und Kandidatendaten selbst verarbeitet, nicht Randdienste wie CDN oder Bot-Schutz, die wir nicht bei allen Anbietern prüfen konnten. 2 Punkte, wenn Inhalte und Lebensläufe ausschließlich von Anbietern mit Sitz in der EU verarbeitet werden; 1 Punkt, wenn der Anbieter europäisch ist, aber US-Dienstleister wie AWS oder OpenAI die Daten mitverarbeiten; 0 Punkte bei einem US-Anbieter.

Belegte Zertifizierung (max. 2 Punkte)

2 Punkte für eine öffentlich belegte ISO-27001-Zertifizierung (oder gleichwertig); 1 Punkt, wenn sie nur für einzelne Produkte gilt; 0 Punkte, wenn keine öffentlich belegt ist. 0 Punkte heißt nicht, dass keine existiert – nur, dass wir keine belegen können.

Der Score bewertet ausschließlich Datenschutz- und Sicherheitsmerkmale, die sich öffentlich belegen lassen – nicht die Qualität oder den Funktionsumfang eines Produkts. Purrcruit erreicht hier bewusst nicht die volle Punktzahl: Uns fehlt eine eigene ISO-27001-Zertifizierung, und das kostet zwei Punkte.

Wann Bullhorn trotzdem die bessere Wahl ist

Purrcruit ist nicht für jeden Fall gebaut. Wenn einer dieser Punkte auf dich zutrifft, ist Bullhorn die ehrlichere Empfehlung.

Temp- und Contract-Geschäft mit vollem Back-Office
Zeiterfassung, Timesheet-Freigaben, Abrechnung und Lohn in einem durchgängigen Prozess: Bullhorn One ist dafür gebaut, und Purrcruit hat dazu schlicht kein Gegenstück. Wer Zeitarbeit oder Contracting betreibt, sollte hier gar nicht erst vergleichen.
Ökosystem und Integrationen
Der Bullhorn Marketplace umfasst Hunderte geprüfter Integrationen – Sourcing-Tools, Assessments, Jobbörsen, Buchhaltung, VMS-Anbindungen. Purrcruit bringt eine bewusst kleine, kuratierte Auswahl mit.
Skalierung und Reporting für große Organisationen
Mehrere Standorte, komplexe Rechte- und Provisionsmodelle, konzernweites Reporting: Bullhorn ist auf Größe ausgelegt und liefert die Auswertungen, die eine Geschäftsführung mit mehreren Niederlassungen braucht. Purrcruit ist für kleine Teams optimiert und wird das bleiben.

Purrcruit als Bullhorn-Alternative

Nach einer Bullhorn-Alternative wird meist aus drei Gründen gesucht: Der Preis pro Kopf passt nicht zur Teamgröße, die Einführung ist im Tagesgeschäft nicht zu stemmen, oder das Produkt ist für den deutschen Markt und die deutsche Sprache spürbar nicht gemacht.

Purrcruit adressiert alle drei Punkte: ein Einstieg bei 59,99 € netto pro Nutzer:in, eine Oberfläche, die ohne Beratungsprojekt bedienbar ist, und ein Produkt, das durchgehend auf Deutsch arbeitet, inklusive Integration für die Bundesagentur für Arbeit, die in angelsächsischen Systemen keine Rolle spielt, und eines Bewerbungsprozesses, der konsequent auf die DSGVO hin gebaut ist.

Kein Ersatz ist Purrcruit für Bullhorns Back-Office: Zeiterfassung, Timesheets und Lohnabrechnung für externe Mitarbeitende bilden wir nicht ab. Wer im Temp-Geschäft unterwegs ist, bleibt bei Bullhorn richtig.

Häufige Fragen zu Purrcruit und Bullhorn

Was kostet Bullhorn im Vergleich zu Purrcruit?
Bullhorn veröffentlicht für kleine Agenturen 99 $ pro Nutzer:in und Monat (Starter) und 165 $ (Core); alle größeren Editionen sind auf Anfrage. Purrcruit kostet 59,99 € netto pro Nutzer:in und Monat im Basic-, 109,99 € im Plus- und 149,99 € im Premium-Paket.
Kann Purrcruit Zeitarbeit und Contracting abbilden?
Nein. Zeiterfassung, Timesheet-Freigaben und Lohnabrechnung für externe Mitarbeitende gehören nicht zum Funktionsumfang. Purrcruits Rechnungswesen deckt Kundenrechnungen für Vermittlungshonorare ab, nicht das Pay-and-Bill-Geschäft.
Gibt es Purrcruit auf Deutsch?
Bei Purrcruit ist Deutsch die Produktsprache: Oberfläche, Support und die KI-Funktionen zum Korrekturlesen, Umformulieren und Extrahieren arbeiten auf Deutsch.

Quellen

Alle Angaben zu Bullhorn stammen aus diesen öffentlich zugänglichen Quellen, zuletzt geprüft am 25. August 2026. Maßgeblich sind immer die Angaben des Anbieters selbst.

Angaben zu Purrcruit stammen aus der eigenen Preisseite, den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung. Alle genannten Produkt- und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Inhaber und werden nur zur Beschreibung verwendet. Sollte eine Angabe nicht mehr stimmen, schreib uns an [email protected] – wir korrigieren sie.

Weitere Vergleiche

Alle Anbieter in der Gesamtübersicht →

Purrcruit ausprobieren, sobald es losgeht

Der Public Launch ist am 1. September 2026. Wer auf der Warteliste steht, bekommt 20 % Launch-Rabatt und Zugang in der ersten Welle – unverbindlich und jederzeit abbestellbar.